Schmuck aus der Wildniswerkstatt

4. Oktober 2016 Allgemein | Seminare
dsc_0397

Höhlenbär Knochen mit Matriks Türkis

Hier geht es zum Höhlenbären

Im Herbst/Winter wenn die Kurse und die Wildnisreisen vorbei sind baue ich gerne Schmuck. Das mache ich schon seit vielen Jahren, aber in den letzten Jahren gehe ich dem Schmuck herstellen versterkt hinterher. So stelle ich meinen Schmuck auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang/Allgäu und bei meiner Freundin in Ihrem Schnuckatelier in Sonthofen-Altstädten /Allgäu aus.

Da ich gerne Geschichten erzähle, liebe ich Dinge die eine verborgene Geschichte in sich tragen.
Meine Kettenanhänger und Ohrringe zeigen nicht nur auf eine schmucke Art meine tiefe Verbundenheit zur Natur sondern erzählen zum Teil auch Millionen Jahre alte Geschichten vom Leben der Tiere und Pflanzen aber auch vom Leben der Menschen und ihre Verbindung zu ihrem Land.

Das Holz Mooreiche zum Beispiel, das ich zu Schmuck verarbeite kann uns  eine mehrere Jahrtausende alte Geschichte der Menschheit erzählen wie unsere Vorfahren früher bauten und lebten.

dsc_1641

Die Zwei und der Alte :Pflanze, Tier und Ahnenblut Vorne: Elchknochen aus dem Yukon Rückseite: Wacholderholz Mit Bernstein – altes Ahnenblut der Bäume

Unsere Vorfahren wussten das Eichenpfähle in der Erde schlecht verrotten. So bauten sie auf dem Fundament von dicken Eichenpfählen ganze Dörfer und legten mit Eichenstämmen verzweigte Wegesysteme an. Die in der Erde liegenden Eichenstämme tauschten sich über die Jahrtausende unter Sauerstoffabschluss mit der umgebenden Erde aus und wurden so schwarz und zur Mooreiche. Heute kommt mit dem alten Holz das Wissen wieder an die Oberfläche. Archäologen finden die Überreste alter Siedlungen und können einen Blick in die Vergangenheit werfen.

Hier gibt es mehr schönen Schmuck

Jedes meiner Fundstücke hat seine Geschichte. Ob es die Knochen des Höhlenbären sind, der vor etwa 40.000 Jahren zusammen mit eiszeitlichen Jägern die Erde bevölkerte und heute in verborgenen Höhlen der Alpen gefunden werden, oder das Holz der Korkeiche, das aus den spanischen Korkeichenwäldern stammt und die Sonne in sich trägt oder das Holz der Alpenrose, das ich in den Bergen des Allgäus sammle. So unterschiedlich mein Schmuck auch ist, so ist er auch für jeden etwas Anderes: Geschichtenträger, Erinnerer, Kraftträger, in Dankbarkeit verbunden, oder einfach nur Schön.

Ich verarbeite Pflanzen wie etwa: Alpenrosen, Wilde Heckenrose. Korkeiche, Mooreiche, Hirschkolben Holz. Fossile Knochen und Geweihstücke  von eiszeitlichen Tieren: Eiszeitliches Wildpferd, Höhlenbären, Riesenhirsch, Rothirsch, Mamut Elfenbein Knochen und Horn von: Reh, Rothirsch, Elch. Edelsteine und andere Naturmaterialien: Bernstein, Türkis, Opal, Karneol, Schneckendeckel

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

Leave a Reply