Auf nach Süden. Arbeiten und feiern mit meiner Tochter Luna

3. Dezember 2013 Neuseeland
Woofen auf einem Piraten Musikfestival

Woofen auf einem Piraten Musikfestival

Dann kam vor Weihnachten eine mail von meiner zweiten Tochter Luna, die gerade eine Weltreise macht: Papa ich bin auf der Nordinsel, wollen wir uns treffen? Na Logo! Das war ja auch mit ein Grund warum ich von Kanada nach Neuseeland geflogen bin.
Wir hatten eine wunderbare Zeit miteinander. Luna und ihr Freund wwooften (Arbeiten gegen freie Unterkunft und Verpflegung) gerade auf einem kleinen Musikfestival und kurzerhand entschloss ich mich auch für eine Woche zu wwoofen. Cool mein erstes wwoofen und das mit meiner Tochter. Bühne aufbauen, Teppiche verlegen, Tische zimmern, Mülleimer und Schilder aufstellen. Wie sagt man: „Junge für alles“. Dabei hatten wir noch viel Zeit miteinander. Strandausflüge, zusammen campen und kochen und gute Gespräche am Lagerfeuer. Das Finale war dann bei richtig guter Live Musik 3 Tage tanzen und feiern. Super Klasse das mit Luna erleben zu können. Es hat mich mit Stolz erfüllt eine junge hübsche Frau vor mir zu sehen, die mutig ist in die Fremde zu gehen, sich auszuprobieren und ihr Leben in die Hand nimmt!
In der Zeit wurde mir nochmal deutlich, dass hier sich zwei

Meine Tochter Luna

Meine Tochter Luna

„Visonsreisen“ oder wie auch einige sagen „Heldenreisen“ begegnen. Luna und viele andere im Alter um die 20 bis 30 Jahre machen ihre erste große und ich meine um die 50 Jahre die zweite große Visionsreise. Mit 25 Jahren zog ich das erste Mal in weite Ferne. 3 Monate Mexico und Guatemala. Ablösung vom Elternhaus, Herausforderung, Selbstfindung und Sinnsuche in einem. Ich war auf dem Weg, mich von den gesellschaftlichen Normen und Vorstellungen zu lösen, ich war auf der Suche nach mir selbst und nach meinem ureigenen Lebensweg. Wer bin ich? Was kann ich und wie geht das Leben?

Jetzt bin ich auf meiner zweiten großen Reise. Meine Kinder sind aus dem Haus, „empty Nest“, und gehen ihre eigenen Wege; beruflich hatte ich lange meinen Sanitärbetrieb geführt und gehe mit meiner Wildnisschule und vielem anderem meinen Herzenswünschen nach. Für mich ist die Reise eine Zeit um große Wünsche zu erfüllen, anzuschauen was bis jetzt in meinem Leben war und sie integrieren, zu schauen was ist und wo könnte es noch hingehen. Ich habe großes Glück, das alles ohne Burnout, Depressionen oder schwere Krankheit.

 

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